Verschollen in Palma [Rezension]
Titel: Verschollen in Palma Autor: Mons Kallentoft Übersetzung: Aus dem Schwedischen von Christel Hildebrandt Verlag: Tropen Seiten: 411 Erscheinungsjahr: 2020 (2019) ISBN: 978-3-608-50460-6 Genre: Krimi Art: broschierter Einband
"Die Nachricht trifft genau in dem Moment ein, als er die Wohnung verlassen will, um neue Klingen für den Rasierapparat zu kaufen. " Eine verschwundene Tochter. Ein verzweifelter Vater. Und ein Wettlauf gegen die Zeit in der Hitze von Palma. Mons Kallentoft hat einen hochkarätigen Krimi vor atemberaubender Kulisse geschrieben. Mit einem gefallenen Helden, in dessen wüstem Innenleben sich die ganze Abgründigkeit des verlorenen Urlaubsparadieses wiederfindet. Drei Jahre ist es her, dass Tim Blancks sechzehnjährige Tochter Emme während einer Partyreise nach Mallorca verschwand. Die Polizei hat den Fall längst abgeschlossen. Doch Tim hat sich geschworen, niemals aufzugeben – ein Versprechen, das seine Ehe zerstörte und ihn alle Zelte in Schweden abbrechen ließ. Mittlerweile arbeitet er in Palma als Privatdetektiv. Für einen Auftrag soll er die untreue Ehefrau eines deutschen Millionärs beschatten. Doch schon bald wird ihr Geliebter ermordet aufgefunden, die junge Frau verschwindet spurlos. Tim beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und gerät in die üblen Machenschaften von Mallorcas High Society. Hier, im dunklen Herzen des Urlaubsparadieses, zwischen Gier, Korruption und Gewalt, stößt er plötzlich auf eine Spur seiner Tochter. Was ist mit Emme passiert? Ist sie noch am Leben?
Was diese Rezension angeht, so liegt ein ganz besonderer Fall vor: Ich schreibe sie etwa drei Jahre, nachdem ich das Buch gelesen habe, weil so viel Leben dazwischen stand. Ich hatte also mehrere Möglichkeiten: Entweder, ich verzichte auf die Rezension oder ich lese das Buch nochmal oder ich schreibe jetzt darüber, woran ich mich erinnern kann. Da ich einer Zwangsstörung gleich es überhaupt nicht haben kann, wenn ich etwas überspringe, ist die erste Möglichkeit schon einmal ausgeschlossen. Da ich gleichzeitig noch zu glauben weiß, dass der Thriller nun auch nicht überwältigend gut war, muss ich es angesichts meines Stapels ungelesener Bücher auch nicht so bald nochmal lesen. Bleibt also nur die dritte Möglichkeit und da muss ich sagen, fällt das Resultat bescheiden aus. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich zu dem Protagonisten nicht so einen guten Zugang gefunden hatte und er mir aus irgendeinem Grund auf die Nerven gegangen war, ich kann mich aber auch täuschen. Was ich aber auf jeden Fall noch weiß, ist, dass es zwar spannend, aber auch ab einem gewissen Punkt vorhersehbar war. Und noch ein Punkt der mir wichtig war: Er mindert die Lust ein wenig, auf die Insel zu fliegen und Urlaub zu machen, da hier vor allem die Schattenseiten beleuchtet werden. Das war natürlich auch mal interessant, aber die menschlichen Abgründe sind schon tief... Wer aber gerne Thriller mit Urlaubskulisse liest, für den dürfte es ein solider Fund sein! Smokin' in the Boys Room - Mötley Crüe better now
Sommerlich - aber weckt nur bedingt Urlaubsgefühle ;-)
"Das ist eine Illusion. Er sieht etwas, aber es ist nicht das, was passiert." (S.271) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ |
.jpg)









Kommentare
Kommentar veröffentlichen