Autumn's Peak [Rezension]

 


"Yes, my dear, it was and, unfortunatly, we have all learned over the last few years to accept with fortitude the unnecessary death of our loved ones." 




Titel: Autumn's Peak 
The second Buxton Spa Mystery #2
Autor: Celia Harwood
Verlag: Neuf Neznoirs Limited
Seiten: 326
Erscheinungsjahr: 2016
ISBN: 978-0-9933261-1-0
Genre: Kriminalroman, Heimatliteratur
Art: flexibler Einband

"Nearly everyone in the spatown of Buxton knew Jon Jon. 





Nora ist Anfang dreißig, totunglücklich und mehr als bereit, mit dem Leben einen Schlussstrich zu ziehen: Sie lebt immer noch in dem Kaff, in dem sie aufgewachsen ist, mit keiner Perspektive, sich weiterzuentwickeln. Mehr als das: Sie hat genug Anhaltspunkte zu glauben, dass sie für ihre Umgebung eine Last ist. Keine Beziehung mehr zu ihrem Bruder, sie verliert ihren Job im Plattenladen und dann stirbt auch noch ihre Katze. Ihr Nachbar, dem sie immer Medikamente gebracht hat, scheint auch Ersatz gefunden zu haben und zu allem Unglück trifft sie den besten Freund ihres Bruders, der ihr vorhält, für den unglücklichen Lauf all ihrer Leben verantwortlich zu sein, als sie sich damals entschlossen hat, aus der gemeinsamen Band auszusteigen, kurz vor dem großen Durchbruch. Weil sie Angst hatte. Angst vor dem Leben. So beschließt sie schließlich, zu sterben, mit einem Haufen Reue-Gefühlen in Petto. 

Um schließlich in der Mitternachtsbibliothek wieder zu erwachen. Dem Ort, an dem das Unmögliche möglich ist: Sie hat die Chance, in Paralleluniversen zu schlüpfen und der Frage nachzugehen: "Was wäre wenn...?" Vielleicht lernt sie so den Wert ihres Lebens und sich selbst besser kennen und ganz vielleicht bekommt sie eine zweite Chance.

"Yes, he does rather seem to be clinging to the last century. I suppose being in the Navy has kept him out of the company of women and he doesn't realise that times have changed.
(S.164) 



Alles in Allem ist der Roman sehr langsam, aber es macht Spaß, in eine gut recherchierte Vergangenheit einzutauchen. Ich lehne mich wahrscheinlich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass nahezu jeder, der zu diesem Buch greift, eine Verbindung zu Buxton als Kulisse des Romans hat. Und genau als das würde ich ihn auch bezeichnen: Eine Hommage an eine geliebte Heimat.
Der Kriminalfall, der natürlich im Vordergrund steht, rückt da tatsächlich (für mich) in den Hintergrund, auch wenn er ganz interessant ist. Die Protagonistin ist sehr sympathisch, wenn auch die Figuren allgemein sehr stereotypisch gehalten sind.
Sehr authentisch und besonders hervorzuheben ist dagegen die Sprache. Ich habe so viele neue Vokabeln gelernt und vermutlich auch schon wieder vergessen.




Wer Buxton kennt, wird es vermutlich zu schätzen wissen!







Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog